Fliegen – Why I love flying

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Fliegen – Why I love flying

Fliegen

Heute soll es um das Fliegen gehen- Spoiler ich selbst kann weder ein Flugzeug steuern, noch habe ich geheime Superkräfte. Es geht mir mehr um den Aufenthalt in einem Flugzeug. Ich persönlich liebe es zu fliegen, einerseits hat man im Hinterkopf den Gedanken an die bevorstehende, vielleicht auch neue Destination, oder man freut sich wieder nach Hause zu kommen.

Vorab muss ich noch sagen, es ist natürlich nicht jeder Flug gleich, wie ich selbst diesen Sommer feststellen musste. Überfüllte Ferienflüge, bei welchen es egal ist, ob und wie lange der Flug Verspätung hat, lasse ich einmal außen vor.

Wann war dein erster Flug?

Könnt Ihr euch noch an euren ersten Flug erinnern? Wenn ja, wie alt wart Ihr? Was verbindet Ihr mit Fliegen? (schreibt es in die Kommentare). Ich persönlich, kann mich an meinen tatsächlich ersten Flug nicht mehr erinnern, da ich dafür noch ein wenig zu klein war. Doch später haben meine Eltern immer die Flüge in den Pfingstferien so gebucht, dass wir jahrelang an meinem Geburtstag nachhause geflogen sind. Bestimmt denken die ein oder anderen jetzt, dass sei doch total blöd und hattest du keine richtige Feier? - Klar hatte ich das! Ich durfte immer ans Fenster und verband mit dem Fliegen immer etwas total besonderes.

Throwback 1.0

Als ich älter wurde flog ich öfter alleine, sei es zu längeren Auslandsaufenthalten, gespannt, ob die neue Gastfamilie genauso nett ist, wie sie auf den Fotos aussieht, ob die Katze wohl auch bei mir im Bett mit kuscheln würde? Aufregend in etwa ungewisses im wahrsten Sinne des Wortes, hinein zu fliegen.

Throwback 2.0

Weiter ging es mit einem Schüleraustausch nach dem nächsten und ich verband das Fliegen mit schönen gemeinsamen Erfahrungen, die man sein Leben nicht mehr vergessen wird. Die Trauer am Flughafen die neue Austauschschwester wieder verlassen zu müssen, oder aus dem schönen Wetten zurück in den deutschen Winter zu fliegen. Die Freude auf Deutschland, gewohnte Sitten, alte Freunde und Familie endlich wieder zu treffen. Es war immer ein lachendes und ein weinendes Auge.

Dennoch war es immer ein schönes Gefühl, nach so einer Zeit im Flugzeug zu sitzen und sich die letzten Monate, Wochen, Tage durch den Kopf gehen zu lassen. Sich alle Ups und Downs noch einmal vor Augen zu führen und zu überlegen, ob man die Menschen wohl je wieder sehen wird. Irgendwie einfach schön.

Hatte ich Angst vor dem Fliegen?

Angst vor dem Fliegen hatte ich noch nie, höchstens ein Kribbeln im Bauch, wenn es wieder einmal ein sehr holpriger Flug im Sturm mit Gegenwind war. Dennoch ist es schön die Aussicht zu genießen, über Dinge nachzudenken, die der Alltag unten auf der Erde verdrängt. Natürlich mit einer guten Playlist, mit welcher man die vergangene Zeit verbindet und mit den Erinnerungsfotos am Handy.

Fernweh>Heimweh

Meistens überwiegt ja dann doch das Fernweh und nicht das Heimweh. Auch wenn ich mich immer gefreut habe wieder nach hause zu kommen, habe ich meist schon im Flugzeug überlegt, wohin es wohl als nächstes gehen soll, um den Abschied leichter zu machen.

Throwback 3.0

Letztes Jahr ging es dann mit meinem Freund kurz vor Weihnachten nach Schweden und am 22. Dezember wieder zurück. Klar war es ein mittelmäßiges Chaos am Flughafen, denn wer möchte schon an Weihnachten nicht bei den Liebsten sein. So war der Flug von Stockholm nach München, - voll. Trotzdem war es ein schöner Flug. Der zweite Flug gemeinsam mit meinem Freund, die Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest und das Gefühl aufgehoben zu sein. Wir schauten einen Film am iPad und lugten immer wieder hinunter auf all die Licher im Dunklen. Im Gepäck hatten wir zahlreiche Weihnachtsgeschenke und es war wie schon all die Flüge zuvor- einfach irgendwie schön.

Flugangst?!

Warum erzähle ich euch das? Immer wieder höre ich von Leuten, auch sehr jungen Leuten, dass sie aus Angst vor dem Fliegen lieber zuhause bleiben, oder mit dem Auto in den Urlaub fahren, da sie dort auch alles hätten, was sie bräuchten. Klar war braucht man schon, aber Fliegen ist eines der sichersten Transportmitteln, wenn auch nicht das umweltfreundlichste.

Fliegen erweitert den eigenen Horizont

Was ich damit sagen möchte ist: Mir wären so viele tolle Erfahrungen, Freundschaften und wahnsinnig tolle Erlebnisse verborgen geblieben, wenn ich mich nicht für die Auslandsaufenthalte und das Fliegen entschieden hätte. Mit jedem Flug in ein neues, unbekanntes Land lernt man mehr Kulturen, Sprachen und auch verschiedene Weltanschauungen kennen. Dies hilft enorm andere Menschen besser in ihrem Denken und Handeln zu verstehen, Respekt für andere Religionen zu haben, auch wenn man diesen selbst nicht folgt.

Fliegen verbindet

Fliegen verbindet Menschen, Länder und Kulturen und das ist gerade in unserer aktuellen Weltsituation ziemlich wichtig.
Also: wenn dich da draußen das nächste mal ein dafür nötiger Flug von einer Reise abhält, denk daran, dass es viel mehr Vorteile für dich bietet und du daran wachsen kannst, denn wenn du es geschafft hast, kannst du extrem stolz auf dich sein!

Lieber etwas riskieren, als ewig zu bereuen, es nie getan zu haben.

xoxo Lizzi

2 Kommentare

  1. Sophie sagt:

    Toller Post, über das Thema habe ich noch nie auf einem Blog gelesen 😀

    Ich bin im Vergleich zu vielen anderen gleichaltrigen noch gar nicht so oft geflogen.
    Bei meinem ersten Flug im Jahr 2008 war ich 13 Jahre alt. Es war nur ein relativ kurzer Flug – es ging für ein langes Wochenende nach London. Ich war total gespannt auf den Flug, aber als ich dann im Cafe im Flughafengebäude saß und auf den Check in wartete und aus den großen Fenstern die Start- und Landebahnen beobachtete wurde mir ganz anders. Ich sah, wie steil die Flugzeuge starteten und in den Wolken verschwanden, das war mir plötzlich gar nicht mehr so geheuer. Trotzdem stieg ich später ein. Etwas ängstlich aber auch gespannt schaute ich aus dem Fenster und erschrak, als dieses typische Rauschen im inneren eines Flugzeugs begann. Ich hatte etwas Panik, dass wir gleich aus Versehen im Weltall landen würden, oder dass das Flugzeug in seine Einzelteile zerfällt. Über der dicken Schicht aus Regenwolken angekommen fühlte ich mich etwas sicherer und genoss die schöne Aussicht. 🙂 Der Rückflug war dann schon viel lockerer! 😀
    Bis zu meinem nächsten Flug vergingen dann aber noch 7 Jahre und dieses Mal dauerte der Flug auch nicht nur etwa eine Stunde, wie nach London, sondern gleich drei. Also war ich wieder genau so aufgeregt, wie beim ersten Mal. Wieder stieg ich trotzdem ein. Es war ein ruhiger Flug ohne bedeckten Himmel mit jeder Menge tollen Aussichten. Der Rückflug genau so – dank Zeitverschiebung dreieinhalb Stunden wunderschöner Sonnenuntergang.
    Im nächsten Jahr ging es dann wieder nach Griechenland, dieses Mal aber in eine andere Ecke, deshalb dauerte der Flug vier Stunden. Da der letzte Flug allerdings erst ein Jahr her war, hatte ich keine Angst mehr. Meine Begleitung dafür umso mehr. ;D
    Naja und mein letzter Flug ist noch gar nicht lange her: wieder nach London. Komplett ohne Angst, dafür mit voller Vorfreude auf den Urlaub. 😛
    Ich mag fliegen und besonders die tolle Aussicht aus der Luft. Trotzdem habe ich Respekt davor und würde mir besonders vor einem Langstreckenflug glaube ich immer noch so meine Gedanken machen. Allerdings erreicht man so auch Ziele, an die man ohne Flugzeug nie kommen würde. Zwei Träume von mir wären z.B. Thailand und Afrika. Wer weiß, vielleicht gehen diese Reiseträume ja irgendwann in Erfüllung… 🙂

    Liebe Grüße <3

    • Lisa sagt:

      Danke für deine Ausführliche Antwort, meine Liebe! Schön zu hören, dass du deine Angst in den Griff bekommen hast! 🙂 Und ein wenig Respekt ist auch total gesund! Liebe Grüße Lisa <3

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